UNDERDOX bedankt sich für eine fulminante Ausgabe

Wir wollen allen von Herzen für den Besuch und ein fulminantes 15. UNDERDOX danken! Die bewusst dem Analogen gewidmete Ausgabe hat das physische Festival gefeiert, das Filmmaterial, die reale Begegnung zwischen Publikum und internationalen Gästen. Zugegeben, es war ein Tanz auf dem Vulkan, denn wir wussten natürlich zur Zeit der Planung nicht, wie sich die Lage bezüglich Covid-19 entwickeln wird. Aber: Corona war gnädig mit uns. Erst mit dem letzten Tag von UNDERDOX kamen die verschärften Maßnahmen mit den neuerlichen Kontaktbeschränkungen, so dass wir eine Woche lang ein „new normal“ Festival durchführen konnten, mit eingeschränkter Sitzplatzzahl, Abstand und Masken, aber ausgelasteten Sälen und regen Diskussionen.

Wir bedanken uns auch bei allen, die am letzten Abend bei „Beirut over and over again“ gespendet haben. Insgesamt wurden über 500 Euro an Spenden gesammelt – ein toller Akt der Solidarität, der auch von einem kleinen Festival ausgehen kann. Die Gelder werden nun an kulturelle und soziale Organisationen in Beirut verteilt. Eine genaue Liste der Organisationen findet Ihr online auf unserer Beirut-Seite.

Außerdem gilt unser großer Dank dem Institut français de Munich, dem Instituto Cervantes de Múnich sowie dem portugiesischem Kulturverein Lusofonia e.V. für die Unterstützung unseres Programms.
Auch allen Spielstätten sei für ihr Entgegenkommen gedankt, ein Festival in diesen schwierigen Zeiten in ihrem Hause stattfinden zu lassen. Und last not least unseren Förderern, dem Kulturreferat der LH München und der Filmstadt München e.V.

Wir möchten an dieser Stelle auch noch unsere Solidarität an alle, auch hybrid stattfindenden Festivals aussprechen, die nicht so viel Glück hatten wie wir, und es jetzt im Herbst mit verschärften Corona-Maßnahmen zu tun bekommen. Wir wünschen der Viennale, den Hofer Filmtagen, DOK Leipzig, dem Internationalen Filmfestival Mannheim-Heidelberg, den Duisburger Filmtagen an allen Spielorten (darunter auch im Werkstattkino), und in München Bimovie, Lafita und dem Kino der Kunst eine tolle Festivalzeit.

Noch eine Bitte an Euch: Geht weiterhin ins Kino! Das ist wichtig, um die Kinos als Orte zu erhalten. Auf sie kommt jetzt mit den auslaufenden Hilfsmaßnahmen, der kalten Jahreszeit und den strengen Restriktionen für Kulturstätten eine schwierige, existentiell bedrohliche Zeit zu. Aber: Ein Kinobesuch ist weniger gefährlich als ein Restaurantbesuch, eine Fahrt mit dem ICE oder mit Bus und Tram – in den Verkehrsmitteln gibt es die wenigsten Ansteckungen, wie das RKI in seiner jüngsten Pressekonferenz in einer detaillierten Statistik dargelegt hat, und hier gilt noch nicht einmal das Abstandsgebot – die Kulturstätten tauchen in dieser Statistik so noch nicht einmal auf.

Wir wünschen allen ein gutes Durchkommen durch den Herbst und hoffen auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr!

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