UNDERDOX goes Oberhausen

El-palacio

62. Internationale Kurzfilmtage Oberhausen. „Kurzfilmtage“ ist hier ein programmatischer Ausdruck, der mehr und anderes ist als nur ein „Kurzfilmfestival“. Oberhausen ist synonym für den Aufbruch der Filmschaffenden, immer wieder Experimentalfilm und die Anerkennung der kurzen Filme als vollwertige Form. Also: Nicht nur eine Spielwiese für den Nachwuchs, sondern eine ernsthafte Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten der Kürze, in allen Genres: Spiel-, Dokumentar- und Experimentalfilm.

Thema: El pueblo

Eine neue Welle lateinamerikanischer Kurzfilme soll es laut Kurator Federico Windhausen seit zehn Jahren geben. Sein Programm „innovativer und experimenteller Künstlerfilme“ stand unter dem Konzept des „El pueblo“, das sich in acht Programmen auffächerte. Bemerkenswert war EL PALACIO (Foto) von Nicolás Pereda, eine Utopie in einem Palast der Dienstboten. Die 2009 verstorbene Experimental-Dokumentarfilmerin Chick Strand holte in extremen Close-ups Arbeiterinnen in einer FAKE FRUIT COMPANY (1986, 16mm) ganz nah heran: Erotik und Desorientierung durch die Kameraführung. Zeit für eine Retrospektive bei UNDERDOX.

Wettbewerb: Lav Diaz, Khavn, Amit Dutta, Laure Prouvost und Rajee Samarasinghe

UNDERDOX-goes-Berlinale-Regisseur Lav Diaz zeigte einen dokumentarischen Spielkurzfilm, eine sintflutartige Fantasie zum Shakespeare-Jahr, die den Hauptpreis des Festivals erhielt. Sechszehn Minuten THE DAY BEFORE THE END nehmen sich in seinem Werk wie ein Lidschlag aus. Besonders überraschte ein experimenteller Dokumentarfilm aus Sri Lanka: IF I WERE ANY FURTHER AWAY I’D BE CLOSER TO HOME von Rajee Samarasinghe ist laut Katalog ein „stummes Gedicht über den Geburtsort meiner Mutter“. Auf der Leinwand: ein Dokumentarfilm über eine Baumwollspinnerei, mit einem Gruß an die Stummfilmära, leicht, schwebend und dennoch geerdet. Laure Prouvost ist noch bis 18.9.2016 mit einer Ausstellung im Haus der Kunst zu sehen; ihr in Oberhausen gezeigter Film IF IT WAS ist eine Auseinandersetzung mit der Geschichte des Hauses und ursprünglich eine Auftragsarbeit. Ihr Film erhielt den Preis der FIPRESCI-Jury.

Veröffentlicht unter Hinweise | Verschlagwortet mit , , , , , | Kommentare deaktiviert für UNDERDOX goes Oberhausen

UNDERDOX goes Berlinale

Das Programm der 66. Berlinale ist online. Ganz besonders freuen wir uns über den 8-stündigen Lav Diaz im Wettbewerbsprogramm. Ein Überblick über die underdoxigen Filme:

Wettbewerb

a-lullaby-to-the-sorrowful-mystery

L’AVENIR (THINGS TO COME) von Mia Hansen-Løve
BORIS SANS BÉATRICE (BORIS WITHOUT BÉATRICE) von Denis Côté (7. UNDERDOX: BESTIAIRE) – siehe auch: Woche der Kritik, MAY WE SLEEP SOUNDLY (So 14.02. 20 Uhr)
CARTAS DA GUERRA (LETTERS FROM WAR) von Ivo M. Ferreira
A LULLABY TO THE SORROWFUL MYSTERY von Lav Diaz – 485 Min. (1. UNDERDOX: EVOLUTION OF A FILIPINO FAMILY, 5. UNDERDOX: BUTTERFLIES HAVE NO MEMORIES, 8. UNDERDOX: NORTE, THE END OF HISTORY, 9. UNDERDOX: FROM WHAT IS BEFORE)

Berlinale Shorts

201609142_1_IMG_543x305

VINTAGE PRINT von Siegfried A. Fruhauf (4., 7. und 9. UNDERDOX)
HE WHO EATS CHILDREN von Ben Russell (5., 6. und 9. UNDERDOX)
PERSONNE von Matthias Müller & Christophe Girardet
CRYSTAL LAKE von Jennifer Reeder – siehe auch: Woche der Kritik, Debatte „Zeitgeist“ (Do 18.02. 20:00 Uhr)

Forum

201607407_1_IMG_543x305
AND EK-GHES… von Colorado Velcu & Philip Scheffner (2. UNDERDOX: HALF MOON FILES)
ELDORADO XXI von Salomé Lamas
(8. UNDERDOX: TERRA DE NINGUÉM)
LE FILS DE JOSEPH von Eugène Green
HAVARIE von Philip Scheffner
LILIOM ÖSVÉNY (LILY LANE) von Bence Fliegauf

TA’ANG von Wang Bing
(3. UNDERDOX: HE FENGMING, 4. UNDERDOX: CRUDE OIL, 9. UNDERDOX: ‚TIL MADNESS DO US PART)
TALES OF TWO WHO DREAMT von Nicolás Pereda und Andrea Bussmann

Forum Expanded

201606422_1_IMG_543x305

O PÁSSARO DA NOITE von Marie Losier (6. UNDERDOX: THE BALLAD OF GENESIS AND LADY JAY)
BRING ME THE HEAD OF TIM HORTON von Galen Johnson, Evan Johnson, Guy Maddin (3. UNDERDOX: MY WINNIPEG, 10. UNDERDOX: THE FORBIDDEN ROOM)
FROM THE NOTEBOOK OF… von Robert Beavers
LE CORBUSIER [IIIII] ASGER JORN [RELIEF] von Heinz Emigholz
(7. UNDERDOX: PARABETON)
MANNERLAATTA von Mika Taanila

Veröffentlicht unter Hinweise | Verschlagwortet mit , , | Kommentare deaktiviert für UNDERDOX goes Berlinale

1O. Mittelmeerfilmtage: UNDERDOX präsentiert BURN THE SEA

lesfilmsdubilboquet02-740x410Bei den 1O. Mittelmeerfilmtagen präsentiert UNDERDOX als 35mm-Filmvorführung das französisch-tunesische Filmessay BRÛLE LA MER (BURN THE SEA).
Regisseurin Nathalie Nambot und Kameramann Nicolas Rey (Paris) sind zu Gast.

In einer Auffangsstation für Flüchtlinge lernte die Pariser Regisseurin Nathalie Nambot Anfang 2014 den Tunesier Maki Berchache kennen. Ein gemeinsames Filmprojekt entstand aus der Begegnung. Maki Berchache wurde als Co-Regisseur eingesetzt, damit dieser in seine Heimat Tunesien zurückkehren konnte, ohne seinen Status in Frankreich zu verlieren.
Der Titel des Films, BRÛLE LA MER (BURN THE SEA), bezieht sich auf den Maghreb-Ausdruck Harragas für all jene, die sich über das Mittelmeer nach Europa aufmachen. Es sind wörtlich „jene, die das Meer verbrennen“, die Papiere, die Grenzen und die Bilder, wenn die Erinnerung verblasst.
Nicolas Rey, wie Nathalie Nambot Mitglied des auf den analogen Film spezialisierten Filmkollektivs L’Abominable, hat den Film auf 16mm-Material gedreht. Mit den grobkörnigen, wie in der unerreichbaren Ferne versunkenen Bilder und den Erzählungen von der zurückgelassenen Heimat, ist BRÛLE LA MER zugleich politischer Aktivismus und dokumentarisches Gedicht.
Wir freuen uns, die 35mm-Filmkopie vorführen zu können!

BRÛLE LA MER (BURN THE SEA) – F 2O14 – 75 min – 35mm – OmeU
R: Nathalie Nambot und Maki Berchache, K: Nicolas Rey
Montag, 25. Januar 2O16, 2O:3O Uhr, Gasteig Vortragssaal der Bibliothek
Eintritt 7 Euro / 5 Euro (ermäßigt)

Programm-Download der Mittelmeerfilmtage.
Die 1O. Mittelmeerfilmtage sind eine gemeinsame Veranstaltung der Mitglieder der Filmstadt München e.V. unter Mitwirkung des Instituto Cervantes, des Institut Français, des Instituto Italiano di Cultura, des Centre Català de Munic und der Münchner Stadtbibliothek.
www.underdox-festival.de

Veröffentlicht unter Festivalprogramm | Kommentare deaktiviert für 1O. Mittelmeerfilmtage: UNDERDOX präsentiert BURN THE SEA

Tanz auf der heißen Herdplatte: der UNDERDOX-Trailer 2015

Narges Kalhor hat unseren diesjährigen UNDERDOX-Trailer gemacht. Letztes Jahr hat die deutsch-iranische HFF-Studentin (bei Heiner Stadler und Daniel Lang) den ersten VIDEODOX-Förderpreis gewonnen. Narges Kalhor ist außerdem mit zwei Filmen im diesjährigen Programm vertreten: NEDA, aus dem der Auszug für den Trailer stammt, läuft in unserer Kurzfilmrolle UNDERDOX experimente (montag 12 okt 22.30 uhr werkstattkino), ihren halbstündigen Film LAVASHAK zeigen wir in einem Tripel-Feature zusammen mit Alex Gerbaulets SCHICHT und dem portugiesischen MOTU MAEVA von Maureen Fazendeiro (mittwoch 14 okt 18.30 uhr werkstattkino).

Veröffentlicht unter Festivalprogramm | Kommentare deaktiviert für Tanz auf der heißen Herdplatte: der UNDERDOX-Trailer 2015

Wir feiern 10!

UNDERDOX startet in seine 10. Ausgabe. Wir haben von unseren Festivalreisen Werke mitgebracht und eingereichte Filme ausgewählt, die dokumentarisch, aber auch experimentell, inszeniert, aber auch improvisiert sind. Eine Woche lang präsentieren wir  über vierzig internationale Kurz- und Langfilme aus 21 Ländern. Der Spielfilm findet neben dem Dokumentar- und Experimentalfilm ebenso bei UNDERDOX seinen Platz wie das filmische Essay.
Auch das bewegte Bild in der bildenden Kunst ist wieder vertreten.  In einer großen Retro-Ausstellung in der Galerie der Künstler feiern wir die Videokunst mit Arbeiten aus den 1980er, 1990er und frühen 2000er Jahren, die aus dem Bestand der ehemaligen spiegel-Mediathek der Münchner Kunsthalle Lothringer13 stammen – auf dem Retro-Medium VHS.
Hier geht es zum Line-up von Programm und Filmen.
UX10_Plakatmotiv_web

Die Zukunft des Kinos: Spanien und Argentinien

Mit unserem Jubiläums-Programm aus dokumentarischen und experimentellen Werken blicken wir auf die Zukunft des Kinos: unseren diesjährigen Länderschwerpunkt bilden junge Filme aus Spanien und Argentinien. DER GELDKOMPLEX (EL COMPLEJO DE DINERO) des Spaniers Juan Rodrigáñez eröffnet das Festival am 8. Oktober im Filmmuseum München. Der somnambule FAVULA des Argentiniers Raúl Perrone schließt am 14. Oktober das Filmprogramm im Werkstattkino ab (22:30 Uhr). Victor Erices wegweisendes Meisterwerk von 1992 über die Arbeit des hyperrealistischen Malers Antonio López, EL SOL DEL MEMBRILLO, wird als 35mm-Matinee im Theatiner zu sehen sein (Sonntag, 11.10., 11 Uhr), SUEÑAN LOS ANDROIDES von Ion de Sosa ist ein nahezu dokumentarisches Essay über den irrealen Status quo in Spanien, angesiedelt in einer fernen Zukunft (Freitag, 9.10., 20:30 Uhr, Werkstattkino).

Kunst ohne Cut: Nicolas Boone

Artist in Focus ist der französische Künstler Nicolas Boone. Das kontinuierliche Kamera-Travelling seiner Arbeiten – oft ganz ohne Schnitt – erforscht urbane Räume oder entleerte Landschaften, die unter dem Agieren der Menschen zu Topographien der Sehnsucht, der Armut oder des Terrors werden (Samstag, 10.10., 21 Uhr, Filmmuseum).

Die Lange Nacht des Underground: Wilhelm Hein

In einer Langen Nacht des Underground feiern wir das Monumentalwerk YOU KILLED THE UNDERGROUNDFILM OR THE REAL MEANING OF KUNST BLEIBT… BLEIBT… von Wilhelm Hein, einem der wichtigsten Vertreter der europäischen Avantgarde. Drei parallel laufende 16mm-Projektoren beschleunigen die Zeit: Wir brauchen für das 720 Minuten lange Werk nur sechs Stunden – all night long (Samstag, 10.10., 22:30 Uhr, Galerie der Künstler, durchgehender Einlass).

Wir feiern 10!

„Wir feiern 10!“ heißt es am 15. Oktober in der Galerie der Künstler. Das  Geburtstagsprogramm mit Performance, VJing, und VHS-Musik-Videos ist zugleich Finissage für unsere diesjährige VIDEODOX-Ausstellung. In ihrem Zentrum steht die große Rückschau auf das Wirken von Videokunst in München, durch Präsentation von über zwanzig ausgewählten Arbeiten aus dem ehemaligen spiegel-Mediathek der Lothringer13. Außerdem präsentieren wir eine Auswahl der Arbeiten der Münchner Künstlerinnengruppe Expedition Medora.

Festivalmotiv

Unser Festivalmotiv stammt dieses Jahr von Friedemann Roll, Fotokünstler und  Regieassistent. Seine Arbeit zeigt die Verfremdung einer realen Fotografie – als Störbild unserer Wahrnehmung.

Veröffentlicht unter Festivalprogramm | Kommentare deaktiviert für Wir feiern 10!

Zwischenspiel: Cine-Concert von Christian von Borries

Musikalischer Trip in eine horrifizierende Parallelwelt

Christian von Borries, der bei UNDERDOX mit seinen Filmen THE DUBAI IN ME und MOCRACY zu sehen war, ist außerdem Komponist. Jetzt hat er das Konzert conflict music, das er im Mai in Köln dirigierte, neu editiert und als Konzert-Film auf Youtube gestellt.

christian-von-borriesDie Musik wird Teil seines neuen Films DESERT OF THE REAL sein. Das Bildmaterial, aus dem Christian von Borries seine Filme montiert, ist oft Found Footage aus dem Internet, eingewoben in einen dichten politischen Diskurs, der sich meist aus ins Bild eingebundenen Original-Propaganda-Parolen von Weltkonzernen ergibt. Christian von Borries arbeitet suggestiv und selbstredend, und seine Musik-Komposition macht die assoziative, harmonierend-kontrastierende Art seiner Bildmontage mehr als plausibel.

Das Bildmaterial, das von Borries zwischen die Konzertaufnahmen montiert, besteht aus vielsagenden, wenn auch unglaublichen Aufnahmen von der IDEX Waffenmesse in Abu Dhabi. Ein musikalischer Trip in eine horrifizierende Parallelwelt.

Manifest für einen neuen Film

Christian von Borries hat auf seiner Website masse und macht ein lesenswertes Manifest für einen neuen Film veröffentlicht, eine Poetologie, die dem traditionellen, kommerziellen, wie auch dem autorengebunden Filmschaffen eine Absage erteilt:

Im Filmbild erscheint Gleichheit als eine Art Realität, die der neue Film unterläuft. So gewinnt das Virtuelle im Bild einen utopischen Horizont. Die „absichtliche Verarmung des Ausdrucks“ und das „Stotternlassen der Codes“ sind Methoden des neuen Films. Rekursive Elemente, Komprimierung, Fragmentierung, Verlangsamung und gezielte Auslassungen verwirren die Zeitachsen und Hierarchien des Erzählens und bergen Zusammenhänge, die durch eingewöhnte Darstellungsmodi unterschlagen werden.  – Christian von Borries

Veröffentlicht unter Blog, Material | Verschlagwortet mit , , , , | Kommentare deaktiviert für Zwischenspiel: Cine-Concert von Christian von Borries

UNDERDOX Halbzeit: John Smith‘ Filmlectures

smith-filmmuseumHier noch einmal für alle zum Nachhören: John Smith‘ Filmlectures, gehalten am 11. und 12. Juni 2015 im Filmmuseum München bei der UNDERDOX Halbzeit.

Lecture 1: EAST LONDON SPECTRES

Lecture 2: THE WORKING CLASS CAN KISS MY ASS

Veröffentlicht unter Festivalprogramm | Kommentare deaktiviert für UNDERDOX Halbzeit: John Smith‘ Filmlectures

JOHN SMITH left his traces

Die UNDERDOX Halbzeit ist mit Experimentalfilm-Besucherrekord trotz sommerlicher Hitze nun schon wieder vorbei.

BLIGHT-1994-96-3-john-smithJohn Smith, britischer Charismatiker mit viel Humor, hat bei uns seine Spuren hinterlassen. Neben den wundervollen 16mm Kopien, die in einem Topzustand waren, war eines der Highlights die Vorführung von BLIGHT, der die Zerstörung von East London Ende der 1990er Jahre betrauert, mit Musik von EYES WIDE SHUT-Composer Jocelyn Pook.

Jocelyn Pook macht monumentalen Hybrid-Sound, der, wenn er auf experimentelle Filmformen trifft, zunächst den Boden touchiert, um sich dann aufzuschwingen. Jocelyn Pook hat außerdem Sprachelemente in ihren Soundtrack integriert, die für John Smiths Werk wesentlich sind. Entstanden ist die Pook-Smith-Zusammenarbeit infolge der Initiative „Sound on Film“ von BBC2.

Hier kann man BLIGHT noch einmal anhören. „Kill the Spiders!“

 

Veröffentlicht unter Festivalprogramm | Kommentare deaktiviert für JOHN SMITH left his traces

JOHN SMITH – THE WORKING CLASS CAN KISS MY ASS

© John Smith, WORST-CASE-SCENARIO-2001-3

Die zweite Lecture zur UNDERDOX Halbzeit steht unter dem Titel THE WORKING CLASS CAN KISS MY ASS. Er verdankt sich einem Lied, das der Vater von John Smith immer pfiff, während er malte, und steht in programmatischer Weise für die politischen Filme John Smiths, die er auf seinen Reisen machte und die mit seinem britischen Humor pikant gewürzt sind. Seine berühmten Tagebuchfilme HOTEL DIARIES entstanden während seiner Reisen und Aufenthalten bei Festivals und Ausstellungen. John Smith wagt den Blick aus dem Fenster und wendet sich dem Weltgeschehen zu. Seine selbstgesprochenen Kommentare reflektieren die Komplexheit, aber auch die seltsame Einfachheit des Lebens.
Das Programm wird von John Smith als Film Lecture präsentiert.
THE WORKING CLASS CAN KISS MY ASS
freitag 11 juni 18.30 uhr filmmuseum münchen

John Smiths einflussreiche Filme zeichnen sich durch ihren formalen Einfallsreichtum, anarchistischen Witz und die schräge Art der Erzählung aus. Er hat über 50 Film-, Video- und Installationsarbeiten realisiert. Seit über 30 Jahren werden sie auf Filmfestivals, in Kunstgalerien und Ausstellungen weltweit präsentiert, unter anderem auf der Biennale Venedig und auf den Festivals von Cork, Tampere, Uppsala, Oberhausen und Winterthur.

John Smith ist Preisträger des Paul Hamlyn Foundation Award for Artists und des Film London Jarman Award 2013.

Veröffentlicht unter Festivalprogramm | Kommentare deaktiviert für JOHN SMITH – THE WORKING CLASS CAN KISS MY ASS

JOHN SMITH – EAST LONDON SPECTRES

WORST-CASE-SCENARIO-johnsmithHier wurde John Smith geboren und lebt heute noch: Im Stadtteil East London. In der ersten Lecture der UNDERDOX Halbzeit sind Filme zu sehen, die John Smith in seiner Heimat realisiert hat. East London war in den 1970er und 80er Jahren ein reges Arbeiter- und Künstlerviertel, mit der Galerie ACME als Epizentrum der Avantgarde. Heute ist East London, wie alle pulsierenden Orte, von der Gentrifizierung heimgesucht. Umso wertvoller, dass viele der Kurzfilme von John Smith in East London spielen.
Das Programm wird von John Smith als Film Lecture präsentiert.
EAST LONDON SPECTRES
donnerstag 11 juni 19 uhr filmmuseum münchen

John Smith ist einer der illustren Vertreter des British Avantgarde Cinema, der in seinen experimentellen Kurzfilmen Humor mit politischer Betrachtung, Dokument mit Fiktion verbindet. Er steht im Kontext zu Derek Jarman und William Raben, der wie John Smith in East London lebt.

Veröffentlicht unter Blog, Festivalprogramm | Verschlagwortet mit , , , , , | Kommentare deaktiviert für JOHN SMITH – EAST LONDON SPECTRES