Unser Plakat 2017

UX12_PlakatA3_2017-09-14_PRI.inddJLG oder nicht JLG? Wir finden Jean-Pierre Léaud, Shooting Star unseres Eröffnungsfilms THE RISE & FALL OF A SMALL FILM COMPANY von Jean-Luc Godard, natürlich großartig, aufs UNDERDOX-Plakat sollte er am Ende trotzdem nicht.
Wir haben uns jetzt für ein Motiv aus MAUDITE POUTINE (SHAMBLES) entschieden. Der Film ist vom Québec-Kanadier Karl Lemieux, wurde letztes Jahr auf den Filmfestspielen von Venedig uraufgeführt, und läuft bei uns am Samstag, 7.10. um 20:30 Uhr im Werkstattkino. Mehr Infos gibt es in Kürze hier!

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VIDEODOX Förderpreis 2017 – Die Nominierten

Die Arbeiten folgender Künstlerinnen und Künstler wurden für den VIDEODOX Förderpreis 2017 nominiert und werden vom 4. bis 12. Oktober 2017 in der Ausstellung in der Galerie der Künstler präsentiert:

Ulu Braun – Sarah Doerfel – Kuesti Fraun – Georg Gaigl – Marc Hautmann, Patrick Nicolas – Barbara Herold – KingKongKunstkabinett – Felix Kruis – Andréas Lang – Jie Li – Patricia Lincke – Anna McCarthy – Ivan Paskalev – Siegmund Skalar – Susanne Steinmaßl, Julia Stiebert – Stefanie Unruh – Essi Utriainen

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Vernissage 4 Okt 19 Uhr, Begrüßung: Diana Ebster
Finissage 12 Okt 19 Uhr
Mit Preisverleihung & Videoperformance von Georg Gaigl & Hans Platzgumer

VIDEODOX Förderpreis 2017 in der Galerie der Künstler, Maximilianstr.  42, 80538 München
4 – 12 okt 2017, tgl. 11-18 Uhr

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UNDERDOX Filmemacher auf der documenta 14: Wang Bing


UNDERDOX Filmemacher Wang Bing, der chinesische Meister des überlangen Dokumentarfilms (WEST OF THE TRACKS, TIL MADNESS DO US PART), ist auf der documenta 14 zu Gast mit 15 HOURS. Der Film ist eine fünfzehn Stunden dauernde einzige Einstellung in einem Sweatshop in China. 18000 Kleidungsstücke werden hier im Jahr produziert, 300000 Wanderarbeiter geben sich die Klinke in die Hand.

15 Stunden – das ist selbst für das digitale Medium eine herausfordernde Länge.
Jetzt hat sich Wang Bing in Kassel eine 16mm-Bolex-Kamera gekauft.
Im Künstlerportrait von Video-Artist Tobi Sauer der Klasse Film und bewegtes Bild der Kunsthochschule Kassel misst Wang Bing, wie lange er mit ihr am Stück filmen kann. „Ach, schon wieder nur 28 Sekunden!“ Vielleicht macht er es in Zukunft wie Tobi Sauer und mischt anloges mit digitalem Material. Wir sind gespannt!

15 HOURS-Screenings am 2. und 30. August im Gloria Kino, Friedrich-Ebert-Str. 3. Beginn: 7:40 Uhr.

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Ben Russell im Wasch-Salon

Portrait des amerikanischen UNDERDOX Filmemachers Ben Russell. Er ist derzeit mit seinem Film GOOD LUCK zu Gast bei der documenta 14. Das experimentelle Portrait hat  Tobias Sauer der Klasse Film und bewegtes Bild der Kunsthochschule Kassel erstellt. GOOD LUCK ist im August auch auf dem Festival von Locarno zu sehen.

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LASS DEN SOMMER NIE WIEDER KOMMEN erhält den Grand Prix beim FID MARSEILLE

Let-the-summer-never-come-again-still-1LASS DEN SOMMER NIE WIEDER KOMMEN ist überwältigendes Kino. Ein Film-flow, der nach Georgien, in die Heimat von Regisseur Alexandre Koberidze, führt. Ein junger Mann, eine Audition für eine traditionelle Tanzkompanie, ein geplatztes Treffen. Atempause. Not und Geldnot, Machenschaften. Eine Liebe. Ein Abschied. Die Geschichte des Landes.

LASS DEN SOMMER NIE WIEDER KOMMEN ist ein impressionistisches Kinoereignis und eine Verbeugung des digitalen Zeitalters vor dem Stummfilm. Der Film zielt auf die Essenz des Erzählens, des Bildes, des Kinos. Gefilmt wurde in geringer Auflösung, die Farben und Formen verflüssigen sich zu unbegrenzten Kraftfeldern. Das Drama entwickelt sich allein durch Blicke, Gesten und die Mittel, die nur dem Kino zu eigen sind. Ein nicht abbrechender Bilderstrom, in dem sich die Fiktion durch die aufgesammelten dokumentarischen Bilder ernährt.

LASS DEN SOMMER NIE WIEDER KOMMEN erhielt jetzt auf dem Festival du Cinéma FID Marseille den Grand Prix für den besten Film des internationalen Wettbewerbs und den Prix Premier für das beste Filmdebüt.
Am 11. Oktober 2017 ist er als Abschlussfilm von UNDERDOX in München zu sehen!

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Miranda Pennell: Schlag auf Schlag

Jürgen Moises heute, 7.6., in der Süddeutschen Zeitung über den bevorstehenden Besuch von Miranda Pennell und dem körperlichen Einsatz in ihren Filmen:
„Aus unzähligen Martial-Arts-Filmen weiß man, dass der Faustkampf eine Kunst und als eine spezielle Form der Choreografie dem Tanz sehr nahe stehen kann. Das gilt ähnlich für die Kneipenschlägerei als filmischer Standardsituation, wie sie etwa in Bud-Spencer-Filmen oder im Kurzfilm FISTICUFFS von Miranda Pennell zelebriert wird. Dort hat sie vor allem einen komischen Effekt, der in Pennells FISTICUFFS dadurch entsteht, dass die Schlägerei in zahlreichen Varianten wiederholt wird. Die eine entsteht grundlos, die andere, weil ein Glas Bier verschüttet wird, die nächste, weil ein Mann eine Frau aus Versehen gegen eine Jalousie schubst und so weiter, bis sich ein veritables Kneipenschlägerei-Ballett daraus entwickelt.“

Filmlecture mit Miranda Pennell am Donnerstag, 8.6. um 19 Uhr im Filmmuseum München. Eintritt: 5 / 4 Euro
Am Donnerstag hält Miranda Pennell außerdem um 11 Uhr eine Performance Lecture in der HFF, Rotes Kino. Der Eintritt ist frei.
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Aufruf zur Einreichung!

VIDEODOX-Förderpreis in Höhe von 1000 € zu gewinnenvideodox_2014

Einreichungsschluss: 1. Juni 2017
Ausstellungstermin: 4. bis 8. Oktober 2017 (Finissage mit Preisverleihung)

VIDEODOX, die Biennale für Videokunst, präsentiert in Zusammenarbeit mit dem Berufsverband Bildender Künstler München und Oberbayern e. V. zum zweiten Mal eine kuratierte Auswahl von eingereichten Arbeiten, die um den VIDEODOX-Förderpreis 2017 in Höhe von 1000 € konkurrieren, gestiftet von Peider A. Defilla, B.O.A. Videokunst München.
Präsentationsort ist die Galerie der Künstler, Maximilianstraße 42, 80538 München.
Galerien, Hochschulen und Institutionen sowie alle KünstlerInnen aus Bayern sind aufgerufen, ab sofort ihre Arbeiten einzureichen. Mehr…
Details zur Einreichung finden Sie hier.

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Miranda Pennell: MAGNETIC NORTH

Passend zur Jahreszeit: Miranda Pennells wunderschöner Schlittschuh- und Jugendzimmer-Film MAGNETIC NORTH (2003).

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UNDERDOX halbzeit: MIRANDA PENNELL

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Vorschau auf die nächste UNDERDOX halbzeit im Juni: Wir präsentieren das filmische Werk der britischen Künstlerin, Choreographin und Anthropologin Miranda Pennell.
Miranda Pennell ist zu Gast und stellt ihre Arbeiten in einer Film Lecture vor. donnerstag 8. juni 19 uhr filmmuseum münchen

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Zitternde Himmel – UNDERDOX im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung

SZ vom 6.10.2016 (ganzen Artikel lesen)Lewis-Klahr---Sixty-Six-3_cropped

Antike Götter in Los Angeles: Mit Lewis Klahrs poetischem „Sixty Six“ startet das elfte Underdox-Filmfestival in München. Kino-Alchimie!

Von Fritz Göttler

 
Eine Rückkehr ins Silberne Zeitalter verspricht das diesjährige Underdox-Festival, das von diesem Donnerstag an in München stattfindet (Werkstattkino, Filmmuseum, Neues Maxim, Theatiner). Ins Zeitalter von Silbernitrat und Silver Screen, eine Kino-Alchimie, wie man sie aus den Jahren vor der digitalen Wende kennt und liebt. „The Silver Age“ heißt eins der zwölf Kapitel im Eröffnungsfilm „Sixty Six“ vom Animationskünstler Lewis Klahr (erst 16mm, später dann Computer): Zwölf Monate in der Traumstadt Los Angeles, im Jahr 1966, in zwölf Kapiteln, die so dicht sind wie die achtzehn bei James Joyce, als er seinen Helden Leopold Bloom an einem Tag durch Dublin schickte. (…)

Dass einem erst mal Sehen und Hören vergehen sollte, damit man den Blick frei kriegt für kühne und beflügelte Gedanken, das ist die Lektion, die das Underdox-Filmfestival von Dunja Bialas und Bernd Brehmer uns lehrt. Bei der elften Auflage wartet es mit einem Hardboiled-Programm zwischen Dokumentation und Experiment auf.  (…)

Das Kino gibt in diesen Underdox-Tagen das Erzählen auf, es wird Performance, die alle Sinne fordert und keine Risiken scheut. „UFE/Unfilmevenement“ heißt eine Produktion von César Vayssié, da lässt er junge Menschen ihre Körper erproben, spielerisch ernst, wie man es von Jacques Rivette kennt, keine Tanzprofis, sondern Amateure, die manchmal einiges einstecken müssen. Am besten, hat Lewis Klahr gesagt, bin ich, wenn ich eine Regel breche, die ich mir selbst gesetzt habe. Auch die Underdox-Leute sind am besten, wenn sie so vorgehen.

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